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Was ist ein Kommunist? Eine Definition und was es heißt Kommunist zu sein

Kommunismus ist ein Begriff, der oft in politischen Diskussionen verwendet wird, aber was genau bedeutet es, ein Kommunist zu sein? Dieser Artikel erläutert das Thema in einfachen Worten.


Grundlagen des Kommunismus

Der Kommunismus ist eine politische und wirtschaftliche Ideologie, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts durch das Werk von Karl Marx und Friedrich Engels entstand. Kommunisten glauben an eine Gesellschaft ohne Klassen, in der die Produktionsmittel - wie Fabriken, Land und Rohstoffe - im Besitz der Gemeinschaft sind und nicht von Einzelpersonen oder Unternehmen.



Was bedeutet es, ein Kommunist zu sein?

Ein Kommunist zu sein bedeutet, diese Ideologie zu unterstützen und nach einer Gesellschaft zu streben, in der es keine Klassenunterschiede gibt und alle gleich sind. Kommunisten streben nach einer Welt, in der es keine Armut und Ungleichheit gibt und in der alle Menschen Zugang zu den Grundbedürfnissen haben.


Hauptmerkmale des Kommunismus

  • Klassenlose Gesellschaft: Kommunisten glauben, dass alle Menschen gleich sind und die gleichen Chancen haben sollten. Sie streben danach, Klassenunterschiede und Ungleichheiten zu beseitigen.

  • Gemeinschaftliches Eigentum: In einer kommunistischen Gesellschaft gehören die Produktionsmittel der Gemeinschaft. Es gibt kein privates Eigentum, da dies als Ursache für Ungleichheit angesehen wird.

  • Arbeit und Produktion: In einer kommunistischen Gesellschaft wird die Arbeit nach Fähigkeiten und Bedürfnissen verteilt. Jeder leistet seinen Beitrag nach seinen Fähigkeiten und erhält im Gegenzug, was er zum Leben braucht.

  • Regierungsform: Der Kommunismus ist oft mit einem Einparteiensystem und einer starken zentralen Regierung verbunden, die die Kontrolle über die Wirtschaft und die Gesellschaft hat.

Wie wird der Kommunismus in der Praxis umgesetzt?

Die Umsetzung des Kommunismus in der Praxis hat sich als schwierig erwiesen. Historische Beispiele wie die Sowjetunion, Kuba und China zeigen verschiedene Versuche, eine kommunistische Gesellschaft zu schaffen. In vielen Fällen wurden diese Versuche jedoch von Autoritarismus, Menschenrechtsverletzungen und wirtschaftlichen Problemen begleitet.


Es ist wichtig zu beachten, dass viele Kommunisten diese Regimes ablehnen und argumentieren, dass sie nicht die Ideale des Kommunismus repräsentieren. Sie argumentieren, dass eine wahre kommunistische Gesellschaft demokratisch sein sollte und die Rechte und Freiheiten aller Menschen respektieren sollte.


Fazit - Was ist ein Kommunist?

Ein Kommunist zu sein bedeutet, eine Gesellschaft ohne Klassen, Ungleichheit und Armut anzustreben. Während der Kommunismus oft mit autoritären Regimen in Verbindung gebracht wird, betonen viele Kommunisten, dass diese nicht die wahren Ideale des Kommunismus repräsentieren. Wie bei jeder politischen Ideologie gibt es auch innerhalb des Kommunismus eine Vielzahl von Ansichten und Meinungen.


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